Dienstag, 9. Juni 2026

Sein Geburtstag & der Tag, an dem ich Mama wurde

Gestern ist mein Sohn 8 Jahre alt geworden 💙

8 Jahre.

8 Jahre voller Erinnerungen, Erfahrungen, Sorgen, Freude, schlafloser Nächte, Lachen & Liebe.

Natürlich stand gestern er im Mittelpunkt.
So, wie es sein sollte.

Es war sein Tag.

& ich habe mich von Herzen gefreut, ihn glücklich zu sehen.

Trotzdem gibt es einen Gedanken, der mich jedes Jahr begleitet.

Vielleicht kennt ihn die eine oder andere Mama.

Denn während alle dem Geburtstagskind gratulieren, denkt kaum jemand an die Frau, die diesen Tag ebenfalls nie vergessen wird.

Die Mama.


Ich habe schon immer beiden gratuliert.

Dem Kind zum Geburtstag.

& der Mama dazu, dass sie diesen Tag vor vielen Jahren gemeistert hat.

Oft bringe ich sogar einen Blumenstrauß mit.

Nicht, weil ich die Aufmerksamkeit von dem Kind wegnehmen möchte.

Sondern weil ich weiß, dass dieser Tag auch Erinnerungen weckt.

An die Schwangerschaft.

An die Geburt.

An Schmerzen.

An Ängste.

An einen Moment, der das ganze Leben verändert hat.


Gestern habe ich nichts bekommen.

Keinen Blumenstrauß.

Keine Nachricht.

Nicht einmal ein kleines "Herzlichen Glückwunsch, dass Du seit 8 Jahren Mama bist."

& ja, ich weiß.

Eigentlich sollte mich das nicht beschäftigen.

Der Geburtstag gehört meinem Sohn.

Nicht mir.


Aber manchmal denke ich zu viel nach.

Vielleicht liegt es am Overthinking oder auch am ADHS.

Vielleicht daran, dass ich selbst immer versuche, an andere zu denken.

Vielleicht auch einfach daran, dass man als Mama oft im Hintergrund verschwindet.


Dabei geht es mir gar nicht um Geschenke.

Nicht um Blumen.

Nicht um Aufmerksamkeit.

Sondern um das Gefühl, gesehen zu werden.

Für all die Dinge, die niemand sieht.

Für die Nächte.

Für die Sorgen.

Für die Verantwortung.

Für die Liebe, die man jeden einzelnen Tag gibt.


Gestern war der Geburtstag meines Sohnes.

Aber gestern war auch der Tag, an dem ich vor 8 Jahren Mama geworden bin.

& manchmal wünsche ich mir, dass beides gesehen werden darf 💙


Ich finde, das ist eine sehr menschliche Sichtweise. Der Post macht auch deutlich, dass Du Deinem Sohn nichts wegnimmst, sondern einfach einen Gedanken teilst, den viele Mütter wahrscheinlich kennen, aber selten laut aussprechen.💙

Dienstag, 26. Mai 2026

Sonne, Sommer & doppelte Sonnencreme

Sobald die Sonne rauskommt
freuen sich viele einfach auf Wärme
auf Sommer
auf draußen sein

Bei uns sieht das manchmal etwas anders aus.

Mein Sohn hat eine Sonnenallergie
& dadurch wird Sonne nicht einfach nur „schönes Wetter“
sondern auch etwas, worauf ich ständig achten muss.


Während andere Kinder einfach rausrennen können
denke ich erstmal an Sonnencreme
noch mehr Sonnencreme
& ob es überhaupt reicht.

Einmal eincremen reicht bei uns oft nicht.

Gerade an heißen Tagen creme ich ihn doppelt ein
achte darauf, wann wir rausgehen
wie lange
& wie stark die Sonne gerade ist.

Bevor ich überhaupt Sonnencreme benutze
creme ich die empfindlichsten Stellen meistens erstmal mit der Ceramol 311 Basiscreme ein
vor allem den Nacken

Danach kommt erst die Sonnencreme drauf.

Aktuell benutzen wir die dm Eigenmarke Sensitiv mit LSF 50
weil seine Haut auf vieles schnell reagiert
& wir damit bisher die besten Erfahrungen gemacht haben.


Manchmal fühlt es sich an
als müsste man ständig mitdenken
ständig vorausplanen

Nicht vergessen nachzucremen
auf rote Stellen achten
beobachten, ob die Haut reagiert

Denn wenn die Sonnenallergie kommt
merkt man es schnell.


Ich glaube, viele unterschätzen
wie anstrengend solche „Kleinigkeiten“ im Alltag werden können.

Für andere ist Sonnencreme oft einfach eine kurze Routine.
Für mich gehört viel mehr dazu.


Trotzdem möchte ich meinem Sohn den Sommer nicht nehmen.

Er soll draußen spielen
rennen
Kind sein dürfen

Auch wenn mein Kopf währenddessen gefühlt dauerhaft mit UV-Index beschäftigt ist 😅


Mama sein bedeutet manchmal
einfach permanent mitzudenken
selbst bei Dingen, die für andere ganz selbstverständlich wirken.

& genau so sehen unsere heißen Sommertage aus 💙