Dienstag, 9. Juni 2026

Sein Geburtstag & der Tag, an dem ich Mama wurde

Gestern ist mein Sohn 8 Jahre alt geworden 💙

8 Jahre.

8 Jahre voller Erinnerungen, Erfahrungen, Sorgen, Freude, schlafloser Nächte, Lachen & Liebe.

Natürlich stand gestern er im Mittelpunkt.
So, wie es sein sollte.

Es war sein Tag.

& ich habe mich von Herzen gefreut, ihn glücklich zu sehen.

Trotzdem gibt es einen Gedanken, der mich jedes Jahr begleitet.

Vielleicht kennt ihn die eine oder andere Mama.

Denn während alle dem Geburtstagskind gratulieren, denkt kaum jemand an die Frau, die diesen Tag ebenfalls nie vergessen wird.

Die Mama.


Ich habe schon immer beiden gratuliert.

Dem Kind zum Geburtstag.

& der Mama dazu, dass sie diesen Tag vor vielen Jahren gemeistert hat.

Oft bringe ich sogar einen Blumenstrauß mit.

Nicht, weil ich die Aufmerksamkeit von dem Kind wegnehmen möchte.

Sondern weil ich weiß, dass dieser Tag auch Erinnerungen weckt.

An die Schwangerschaft.

An die Geburt.

An Schmerzen.

An Ängste.

An einen Moment, der das ganze Leben verändert hat.


Gestern habe ich nichts bekommen.

Keinen Blumenstrauß.

Keine Nachricht.

Nicht einmal ein kleines "Herzlichen Glückwunsch, dass Du seit 8 Jahren Mama bist."

& ja, ich weiß.

Eigentlich sollte mich das nicht beschäftigen.

Der Geburtstag gehört meinem Sohn.

Nicht mir.


Aber manchmal denke ich zu viel nach.

Vielleicht liegt es am Overthinking oder auch am ADHS.

Vielleicht daran, dass ich selbst immer versuche, an andere zu denken.

Vielleicht auch einfach daran, dass man als Mama oft im Hintergrund verschwindet.


Dabei geht es mir gar nicht um Geschenke.

Nicht um Blumen.

Nicht um Aufmerksamkeit.

Sondern um das Gefühl, gesehen zu werden.

Für all die Dinge, die niemand sieht.

Für die Nächte.

Für die Sorgen.

Für die Verantwortung.

Für die Liebe, die man jeden einzelnen Tag gibt.


Gestern war der Geburtstag meines Sohnes.

Aber gestern war auch der Tag, an dem ich vor 8 Jahren Mama geworden bin.

& manchmal wünsche ich mir, dass beides gesehen werden darf 💙


Ich finde, das ist eine sehr menschliche Sichtweise. Der Post macht auch deutlich, dass Du Deinem Sohn nichts wegnimmst, sondern einfach einen Gedanken teilst, den viele Mütter wahrscheinlich kennen, aber selten laut aussprechen.💙

Dienstag, 26. Mai 2026

Sonne, Sommer & doppelte Sonnencreme

Sobald die Sonne rauskommt
freuen sich viele einfach auf Wärme
auf Sommer
auf draußen sein

Bei uns sieht das manchmal etwas anders aus.

Mein Sohn hat eine Sonnenallergie
& dadurch wird Sonne nicht einfach nur „schönes Wetter“
sondern auch etwas, worauf ich ständig achten muss.


Während andere Kinder einfach rausrennen können
denke ich erstmal an Sonnencreme
noch mehr Sonnencreme
& ob es überhaupt reicht.

Einmal eincremen reicht bei uns oft nicht.

Gerade an heißen Tagen creme ich ihn doppelt ein
achte darauf, wann wir rausgehen
wie lange
& wie stark die Sonne gerade ist.

Bevor ich überhaupt Sonnencreme benutze
creme ich die empfindlichsten Stellen meistens erstmal mit der Ceramol 311 Basiscreme ein
vor allem den Nacken

Danach kommt erst die Sonnencreme drauf.

Aktuell benutzen wir die dm Eigenmarke Sensitiv mit LSF 50
weil seine Haut auf vieles schnell reagiert
& wir damit bisher die besten Erfahrungen gemacht haben.


Manchmal fühlt es sich an
als müsste man ständig mitdenken
ständig vorausplanen

Nicht vergessen nachzucremen
auf rote Stellen achten
beobachten, ob die Haut reagiert

Denn wenn die Sonnenallergie kommt
merkt man es schnell.


Ich glaube, viele unterschätzen
wie anstrengend solche „Kleinigkeiten“ im Alltag werden können.

Für andere ist Sonnencreme oft einfach eine kurze Routine.
Für mich gehört viel mehr dazu.


Trotzdem möchte ich meinem Sohn den Sommer nicht nehmen.

Er soll draußen spielen
rennen
Kind sein dürfen

Auch wenn mein Kopf währenddessen gefühlt dauerhaft mit UV-Index beschäftigt ist 😅


Mama sein bedeutet manchmal
einfach permanent mitzudenken
selbst bei Dingen, die für andere ganz selbstverständlich wirken.

& genau so sehen unsere heißen Sommertage aus 💙

Freitag, 8. Mai 2026

Endlich mal wieder Kleidung sortiert 💙

 Heute war endlich einer dieser Tage,

an denen ich mich an die Kleidung gemacht habe.

Bei meiner Tochter hieß es
neues rein
altes raus
dünnere Sachen nach vorne
dickere Sachen erstmal weg

Wobei wir in Norddeutschland natürlich wissen,
dass man die ganz dicken Sachen noch nicht komplett verschwinden lassen sollte 😅

Das Wetter entscheidet hier sowieso jeden Tag neu, welche Jahreszeit wir gerade haben.


Ich habe aber nicht nur ihre Sachen sortiert
sondern endlich auch meine eigene Kleidung.

Alles durchgeschaut
aussortiert, was zu klein geworden ist
& meinen Schrank endlich wieder ordentlich eingeräumt.


Klingt vielleicht nach einer Kleinigkeit
aber genau solche Dinge schiebt man im Alltag oft ewig vor sich her.

Vor allem mit Kindern
Chaos
ADHS
& tausend anderen Gedanken im Kopf.

Umso besser fühlt es sich an,
wenn man irgendwann davor steht & merkt:

Okay
wenigstens das ist jetzt gemacht 💙

Montag, 27. April 2026

Wenn aus Worten Taten werden

 Mein Sohn, Schule & ein Punkt, an dem es nicht mehr still bleibt

Es ist kein einmaliger Vorfall

Es ist nicht „Kinder streiten sich eben“

Es ist etwas, das immer wieder passiert
Tag für Tag

Mein Sohn wird in der Schule geärgert, provoziert,
immer wieder an seine Grenzen gebracht


Irgendwann ist eine Grenze erreicht

Vor kurzem ist die Situation eskaliert

Ein anderes Kind wollte handgreiflich werden
wollte ihn verprügeln

Und mein Sohn hat sich gewehrt

Er hat zurückgeschlagen


Meine Haltung dazu

Ich habe meinem Sohn beigebracht
dass er nicht anfangen soll

dass er reden soll
sich Hilfe holen soll

Aber auch
dass er sich wehren darf, wenn jemand handgreiflich wird

Nicht aus Wut
nicht aus Trotz

Sondern aus Selbstschutz


Was viele nicht sehen

Bevor ein Kind zurückschlägt
ist oft schon viel passiert

Worte
Blicke
ständige Provokationen

Dinge, die sich aufstauen

Bis irgendwann dieser eine Moment kommt


Zwischen Schutz & Verantwortung

Es ist kein schönes Gefühl
wenn das eigene Kind in so eine Situation kommt

Nicht für ihn
nicht für mich

Aber ich werde ihm nicht beibringen
alles auszuhalten

Sich klein zu machen
nur damit es „ruhig bleibt“


Was ich mir wünsche

Dass solche Situationen ernst genommen werden

Dass man hinschaut
bevor es eskaliert

Dass Kinder lernen
Grenzen zu respektieren


Ein klarer Gedanke

Mein Sohn soll niemandem wehtun

Aber er darf sich schützen

& genau da ziehe ich meine Grenze

Freitag, 17. April 2026

Ich hab lange überlegt, ob ich das mache…

 noch einen Ort

noch eine Plattform
noch mehr von mir zeigen

Aber irgendwie hat mir genau das gefehlt

Ein Raum
der noch ein bisschen echter ist
noch ein bisschen näher dran

Nicht nur die „fertigen“ Dinge
sondern auch das dazwischen

die Gedanken
die Tage, die nicht laufen
das Chaos im Kopf
& das, was man sonst oft nicht teilt

Ich hab ihn jetzt einfach gemacht

meinen WhatsApp Kanal

& ich glaube, genau da gehört vieles hin, was hier keinen Platz findet

Wenn Du mich wirklich verstehen willst
schau gern vorbei 

WhatsApp Kanal

Montag, 13. April 2026

Wenn der Morgen schon zu viel ist

 Sohn, Schule, ADHS & unser eigener Weg mit Hausaufgaben

Morgende sind bei uns nicht immer ruhig
nicht immer leicht
& ganz oft alles andere als entspannt

Mein Sohn hat morgens Wutanfälle
nicht aus Trotz
nicht, weil er „nicht will“

Sondern weil es ihm in diesen Momenten einfach zu viel ist


Was viele nicht sehen

Der Start in den Tag bedeutet für ihn sofort funktionieren
aufstehen
anziehen
fertig machen
raus aus dem sicheren Zuhause
rein in eine Umgebung voller Reize

Gerade mit ADHS ist das keine Kleinigkeit
sondern oft schon der erste große Kraftakt des Tages


Wut ist nicht das Problem

Die Wutanfälle am Morgen sind nicht das eigentliche Problem
sie sind ein Zeichen

Für Überforderung
für Druck
für zu viele Reize auf einmal


Schule kostet mehr, als man denkt

Wenn er aus der Schule kommt
sehen viele einfach nur ein Kind, das „wieder da ist“

Ich sehe ein Kind, das bereits unglaublich viel geleistet hat

Still sitzen
zuhören
sich konzentrieren
sich anpassen

Dinge, die für andere selbstverständlich wirken
kosten ihn extrem viel Energie


Warum wir Hausaufgaben anders machen

Deshalb lasse ich ihn nach der Schule erstmal ankommen

Kein sofortiges „Setz dich hin & mach deine Hausaufgaben“

Sondern erstmal
durchatmen
runterkommen
sein dürfen
was essen & trinken

Er braucht diesen Raum
um sich zu regulieren
um wieder bei sich anzukommen

Erst danach setzen wir uns an die Hausaufgaben


Unser Weg, nicht der perfekte Weg

Ich weiß, dass das nicht dem klassischen Ablauf entspricht
& ja, auch dazu gibt es Meinungen

Aber ich entscheide nicht nach Meinungen
sondern nach dem, was mein Kind braucht


Ein kleiner Perspektivwechsel

Manchmal geht es nicht darum, dass Dinge sofort erledigt werden
sondern darum, dass sie überhaupt machbar bleiben

Ein Kind, das völlig erschöpft ist
lernt nicht besser
nur weil es sofort funktioniert


Was ich sehe

Ich sehe, wie sehr er sich bemüht
wie viel Kraft ihn ein Tag kostet

& ich sehe, wie wichtig diese Pause für ihn ist


Ein leiser, aber klarer Gedanke

Nicht jedes Kind kann nach der Schule direkt weiter funktionieren

Manche müssen erst wieder bei sich ankommen

& genau da beginnt für mich Verständnis

Dienstag, 7. April 2026

Wenn Aufräumen plötzlich Kontrollverlust bedeutet

Manchmal denken Menschen, Aufräumen sei einfach nur eine Aufgabe.
Etwas, das man erledigt, damit es sauber ist.

Aber für manche von uns steckt viel mehr dahinter.

Für mich ist Ordnung nicht nur Sauberkeit.
Sie ist Struktur.
Orientierung.
& manchmal auch der einzige Weg, meinen Kopf wieder etwas ruhiger zu bekommen.

Gerade mit Depressionen, ADHS & dem Autismus-Thema in meinem Alltag bedeutet Ordnung oft viel mehr, als es von außen sichtbar ist.

Ordnung bedeutet für mich nicht nur ein sauberes Zuhause.
Sie bedeutet Übersicht.
Ruhe im Kopf.
Das Gefühl, zu wissen, wo Dinge sind & wie Abläufe funktionieren.

Gerade an Tagen, an denen die Depression stärker ist, hilft mir diese Struktur überhaupt erst durch den Alltag zu kommen.

Wenn ich selbst aufräume oder sauber mache, habe ich diese Struktur im Kopf.
Ich weiß, warum Dinge an bestimmten Orten liegen.
Warum etwas genau dort steht & nicht woanders.

Das gibt mir Kontrolle über meinen Alltag.

Schwierig wird es für mich, wenn jemand anderes aufräumt.
Auch wenn es gut gemeint ist.

Denn dann passiert etwas, das viele gar nicht bemerken:
Meine innere Ordnung verschiebt sich.

Dinge sind plötzlich an anderen Orten.
Abläufe verändern sich.
Die Orientierung, die ich mir aufgebaut habe, funktioniert nicht mehr genauso wie vorher.

Für Außenstehende wirkt es vielleicht nur wie ein kleiner Unterschied.
Für mich kann es sich wie Kontrollverlust anfühlen.

Mein Nervensystem reagiert darauf sehr stark.
Es kann sein, dass mich Kleinigkeiten plötzlich extrem nerven.
Dass Wut hochkommt.
Oder – wenn es ganz schlimm wird – auch Tränen.

Nicht, weil ich undankbar bin.
Nicht, weil Hilfe schlecht ist.

Sondern weil mein Kopf mit klaren Systemen arbeitet.

Wenn diese Systeme plötzlich verändert werden, braucht es Zeit, sie wieder neu aufzubauen.

Das hat nichts mit Perfektion zu tun.
& auch nichts mit dem Wunsch, alles alleine machen zu müssen.

Es ist einfach die Art, wie mein Gehirn Struktur verarbeitet.

Ordnung ist für mich nicht nur ein Ergebnis.
Sie ist ein Werkzeug, um den Alltag zu bewältigen.

& manchmal bedeutet Hilfe deshalb auch, mir den Raum zu lassen, diese Struktur selbst aufzubauen.

Was für andere nur Aufräumen ist,
ist für mich oft der Unterschied zwischen Chaos im Kopf & etwas Ruhe.


Sonntag, 8. Februar 2026

Wenn man als Mutter einfach spürt, dass etwas anders ist

Manchmal spürt man als Mutter Dinge, lange bevor es Worte dafür gibt.
Bei meinem Sohn, geboren im Juni 2018, hatte ich dieses Gefühl von Anfang an.
Nicht, dass etwas falsch ist – sondern dass er die Welt anders wahrnimmt.

Dieses Gefühl war immer da.
Leise, aber konstant.
In seiner Art, in seiner Sensibilität, in der Intensität, mit der er Reize erlebt.

Heute stehen Begriffe im Raum wie ADHS und der Verdacht auf leichten Autismus.
Noch ohne endgültige Antworten, noch ohne feste Schubladen.
Und trotzdem fühlt es sich nicht neu an, sondern eher wie eine Bestätigung dessen, was mein Bauchgefühl mir schon lange sagt.

Von außen wirkt vieles oft normal oder wird schnell bewertet.
Von innen sieht man mehr.
Man sieht die Anstrengung hinter kleinen Dingen, die Überforderung, bevor sie laut wird, die Erschöpfung, die nicht immer sichtbar ist.

Als Mama bin ich oft die, die übersetzt.
Zwischen meinem Kind und einer Welt, die wenig Geduld für alles hat, was nicht „einfach funktioniert“.
Ich erkläre, ich fange auf, ich halte aus.
Nicht, um ihn zu verändern, sondern um ihm Raum zu geben.

Dabei bewege ich mich ständig zwischen Vertrauen und Zweifel.
Zwischen dem eigenen Gefühl und den Stimmen von außen.
Man fragt sich, ob man zu viel sieht oder zu wenig, ob man übervorsichtig ist oder genau richtig.
Diese Fragen gehören dazu, auch wenn sie müde machen.

Ich sehe Dinge, die andere nicht sehen.
Nicht, weil ich etwas besser weiß, sondern weil ich ihm nah bin.
Weil ich jeden Tag mit ihm lebe.

Es gibt Tage, an denen ich klar und ruhig bin, sicher in meiner Rolle.
Und es gibt Tage, an denen ich erschöpft bin, unsicher und überfordert.
Beides darf existieren.

Meine Aufgabe ist nicht, mein Kind passend zu machen.
Meine Aufgabe ist, ihn zu sehen, ihn ernst zu nehmen und ihn zu begleiten.
Mit allem, was er ist.

Und manchmal ist genau dieses Bauchgefühl, dieses leise Wissen, der wichtigste Kompass, den man haben kann.

Dienstag, 3. Februar 2026

Der Geburtstag meiner Tochter

31 Januar

Der Geburtstag meiner Tochter war am 31 Januar
ein Tag, der für sie schön war
auch wenn er für mich sehr viel Kraft gekostet hat

Ein paar Tage später kam dann wieder Kritik 

an ihren Geschenken
an meiner Wohn- & Lebenssituation


Ein Satz, der mir wichtig ist

Ich bin kein Messi
es ist bei mir manchmal chaotisch

Das ist Leben
kein Versagen


Was man nicht sieht

Dieser Geburtstag war extrem anstrengend
mehr als ich erwartet hatte

Der Morgen bestand aus
dekorieren
Kuchen machen
Tortenguss vorbereiten
Torte auftauen

Alles parallel
alles unter Zeitdruck

Mein Sohn war ebenfalls zuhause
weil der Geburtstag auf einen Samstag fiel

Zwei Kinder
keine Pause
kein Durchatmen


Ich war nicht allein

Beim Dekorieren hatte ich Hilfe
meine beste Freundin war da

Ohne sie wäre es kaum gegangen
allein das zeigt schon, wie viel dieser Tag abverlangt hat


Woher die Kritik kam

Die Kritik kam von ihrer Oma
meiner Mutter

Von einer Person, die mein Leben schon immer kommentiert
bewertet
kritisiert
oft ohne nachzudenken

Egal, was ich bisher getan habe
es war selten genug


Was das mit einem macht

Solche Worte treffen irgendwo immer noch
vor allem dann, wenn man ohnehin am Limit war

Wenn man alles gegeben hat
mit der Energie, die man hatte

Nicht perfekt
aber ehrlich


Was am Ende wirklich zählt

Meine Tochter hatte einen schönen Geburtstag
sie hat sich gefreut
sie hat gestrahlt

Das ist das Einzige, was wichtig ist

Nicht fremde Maßstäbe
nicht alte Muster
nicht Kritik, die mehr über den Absender sagt als über mich


Ein leiser, klarer Gedanke

Manchmal wünsche ich mir weniger Bewertungen
& mehr Verständnis

Weniger Kommentare
& mehr Anerkennung für das, was geleistet wurde

Dieser Tag war kein Scheitern
er war chaotisch
anstrengend
lebendig

& voller Liebe



Ein klarer Gedanke zur Abgrenzung

Ich habe das Recht, mein Leben so zu führen, wie es für mich & meine Kinder passt
ohne mich ständig erklären oder rechtfertigen zu müssen

Kritik, die nicht hilft
die nicht fragt
die nicht unterstützt
ist keine Sorge
sondern Belastung

Ich nehme mir das Recht heraus, Kommentare über meine Wohnsituation, meine Entscheidungen oder meine Art zu leben nicht mehr anzunehmen
vor allem dann nicht, wenn sie aus einem Muster entstehen, das mich schon mein ganzes Leben begleitet

Ich bin nicht perfekt
aber ich gebe mein Bestes
mit der Energie, den Mitteln & den Umständen, die ich habe

Das darf genügen

Nicht jede Meinung verdient Raum
nicht jede Stimme muss gehört werden
auch nicht, wenn sie aus der eigenen Familie kommt

Grenzen setzen ist kein Respektlosigkeit
sondern Selbstschutz

Mittwoch, 28. Januar 2026

Empfehlung: Klebereste richtig entfernen

Ich lese immer wieder Bewertungen, in denen Produkte schlecht abschneiden

nicht weil sie grundsätzlich schlecht sind
sondern weil Etiketten oder Klebereste sich nicht lösen lassen

Genau dafür möchte ich heute ein Produkt empfehlen, das ich selbst regelmäßig nutze & auch schon mehrfach in meinen Videos verwendet & erwähnt habe


MELLERUD Aufkleber & Klebereste Entferner – 250 ml

Der Reiniger ist mit rund 6,95 € nicht günstig
aber extrem wirkungsvoll

Man kommt sehr lange damit hin
weil man nur kleine Mengen braucht
& genau das relativiert den Preis für mich deutlich


Warum ich ihn empfehle

Er löst Klebereste wirklich an
statt sie nur zu verschmieren
oder ein mühsames Schrubben zu verursachen

Gerade bei hartnäckigen Etiketten
auf Gläsern
Kunststoff
Metall
oder beschichteten Oberflächen
macht das einen enormen Unterschied


Tipps für besonders schwierige Klebereste

Wenn sich ein Etikett oder Kleberest nicht sofort löst, heißt das nicht, dass der Reiniger nicht wirkt

– den Reiniger ruhig ein zweites Mal auftragen
– die Fläche nicht sofort abwischen, sondern länger einwirken lassen
– bei sehr alten oder dicken Kleberesten ruhig ein paar Minuten Geduld haben
– danach mit einem Tuch oder Küchenpapier abnehmen, oft löst sich dann alles auf einmal

Manchmal braucht es nicht mehr Kraft
sondern einfach mehr Zeit


Warum Produkte oft zu Unrecht schlecht bewertet werden

Viele erwarten, dass sich alles sofort & ohne Einwirkzeit löst
gerade bei alten Etiketten funktioniert das selten

Dieser Reiniger kann das
aber eben dann am besten
wenn man ihm den Moment gibt, zu arbeiten


Ich nutze den MELLERUD Aufkleber & Klebereste Entferner genau aus diesem Grund immer wieder
weil er zuverlässig ist
weil er ergiebig ist
& weil er mir Zeit & Nerven spart

Ihr findet ihn online bei anderen Anbietern oder bei dm selbst

Mittwoch, 21. Januar 2026

Ein Freundebuch & viele Gedanken

 Mein Sohn hat ein Freundebuch mit nach Hause gebracht

eines von vielen

Es wird herumgereicht
ausgefüllt
weitergegeben
ganz selbstverständlich

Und während ich ihm dabei zusehe, merke ich, wie viel das in mir auslöst


Ein Vergleich, der einfach passiert

In seinem Alter hatte ich nicht einmal ansatzweise so viele Freundebücher

Schon im Kindergarten gingen sie herum
von Kind zu Kind
an mir vorbei

Auch später in der Schule
fast wie immer das gleiche Bild

Freundebücher waren da
aber irgendwie selten bis nie bei mir


Eine stille, traurige Kindheit

Meine Kindheit war nicht laut traurig
sondern leise

Dieses Gefühl, nicht richtig dazuzugehören
nicht gefragt zu werden
übersehen zu werden

Als Kind versteht man nicht, warum
man nimmt es einfach hin und ist bedröppelt


Heute als Mama

Jetzt halte ich das Freundebuch eines Kindes das bei meinem Sohn in die Klasse geht
in der Hand & sehe, wie selbstverständlich er dazugehört

Wie normal es für ihn ist, Teil von etwas zu sein

Und irgendwo tut es weh
aber gleichzeitig ist da auch etwas anderes

Erleichterung
Dankbarkeit
dass es für ihn anders ist


Gedanken, die bleiben

Manche Dinge aus der eigenen Kindheit
holen einen unerwartet ein

Nicht als Vorwurf
nicht als Wunde, die wieder aufreißt

Sondern als Erinnerung daran
wie sehr man sich wünscht, dass es die eigenen Kinder leichter haben


Ein leiser Moment

Dieses Freundebuch ist nur Papier
ein paar Seiten
ein paar Namen

Und trotzdem erzählt es eine Geschichte
von früher
& von heute

Donnerstag, 15. Januar 2026

Zwischen Alltag, Motivation & Funktionieren

Das Leben mit Kindern ist kein gleichmäßiger Weg
es ist ein ständiges Anpassen

Ich habe ein Kind über fünf
& ein Kind unter fünf

Zwei verschiedene Welten
zwei verschiedene Bedürfnisse
& ganz oft das Gefühl, überall gleichzeitig gebraucht zu werden


Ein Tag, der früh beginnt & spät endet

Mein Tag beginnt gegen 06:30 Uhr
& endet offiziell erst gegen 20:30 Uhr, wenn Ruhe einkehrt

Dazwischen liegt alles
Wecken
Frühstück
Organisation
Begleiten
Trösten
Funktionieren


Wenn der Abend nicht das Ende ist

Nach 20:30 Uhr bleibt oft noch Me-Time
ein oder zwei Stunden, manchmal auch mehr

Manchmal endet mein Tag nicht um 22 Uhr
sondern erst um Mitternacht, 1 Uhr oder sogar 2 Uhr

Nicht, weil ich muss
sondern weil das oft die einzige Zeit ist
in der Raum entsteht

Für Dinge, die tagsüber keinen Platz hatten
für Ordnung
für Gedanken
für mich


Motivation ist kein Dauerzustand

Es gibt Tage, da ist Energie da
& Tage, an denen schon das Durchhalten Kraft kostet

Motivation kommt & geht
sie lässt sich nicht planen
nicht festhalten


Und trotzdem geht es weiter

Mit Kindern gibt es keine Pausetaste

Man funktioniert
auch dann, wenn man müde ist
auch dann, wenn der Akku leer ist

Nicht aus Stärke
sondern aus Verantwortung


Zwischen Selbstanspruch & Realität

Man möchte so vieles schaffen
& oft reicht es nur fürs Wesentliche

Aber auch das ist genug


Wenn Du Dich hier wiederfindest

Dann bist Du nicht allein

Diese langen Tage
diese späten Abende
dieses Funktionieren über die eigenen Grenzen hinaus

Das kennen so viele Mütter


Mein Cleaning Process ist auch das

Nicht nur sichtbare Ordnung
sondern Durchhalten
Anpassen
& sich selbst nicht komplett verlieren

Manchmal mit Kraft
manchmal auf Reserve

Beides darf sein


Mittwoch, 14. Januar 2026

Januar, Motivation & Realität

Wir haben mittlerweile den 14. Januar 2026
& gerade fühlt sich vieles zäh an

Der Winter drückt
die Tage sind kurz
& meine Winterdepris machen es mir nicht leicht, Energie zu finden


Motivation bewusst nutzen

Wenn Motivation da ist, ist sie oft kurz
ungeplant
& sehr wertvoll

In diesen Momenten möchte ich sie nicht dafür verwenden
mein Stativ aufzubauen
die Kamera auszurichten
alles vorzubereiten

Ich nutze diese Energie lieber dafür
Dinge tatsächlich zu tun


Nicht untätig, nur nicht immer sichtbar

Mir ist wichtig, eines klar zu sagen
ich bin nicht untätig

Nur weil nicht alles gefilmt oder gepostet wird
heißt das nicht, dass nichts passiert

Viele Prozesse laufen gerade im Hintergrund
ohne Kamera
ohne Reel
ohne TikTok


Ein wichtiger Schritt abseits der Videos

Am 13. Januar habe ich es geschafft, diesen Blog aufzubauen
& damit einen Raum zu schaffen, der meinen Prozess ganzheitlicher zeigt

Nicht nur einzelne Videos
sondern Zusammenhänge
Gedanken
& Entwicklung

Dieser Blog ist für mich ein weiterer Schritt
Ordnung sichtbar zu machen
auch jenseits von Social Media


Warum gerade weniger Content entsteht

Nicht aus Stillstand
sondern aus Priorität

Motivation festzuhalten kostet Energie
Motivation zu nutzen gibt Energie

Gerade im Winter entscheide ich mich öfter für Letzteres


Teil meines Cleaning Processes

Nicht jeder Fortschritt ist laut
nicht jeder Schritt ist sichtbar

Aber er ist da


Danke an alle, die bleiben
auch in ruhigeren Phasen
auch dann, wenn nicht alles geteilt wird

Küche neu labeln – Teil 4

Am 05.September 2025 hab ich den vierten & letzten Teil meines Kitchen-Labeling-Prozesses hochgeladen, dies war gleichzeitig der schwierigste

Dieser Abschnitt spielt sich unter der Spüle ab
ein Bereich, den man gern meidet
der lange liegen bleibt
& der mit einer ordentlichen Portion Überwindung verbunden ist


Warum es so schwer war

Unter der Spüle sammelt sich vieles
nicht nur Dinge
sondern auch Aufschieben

Es war stellenweise ziemlich eklig
unübersichtlich
& mental deutlich anstrengender als die Teile davor

Allein anzufangen hat viel Überwindung gekostet


Warum ich es trotzdem gemacht habe

Weil genau diese Stellen Energie ziehen
auch wenn man sie nicht täglich sieht

Ich habe mir Zeit genommen
einen Schritt nach dem anderen
ohne Druck, ohne Anspruch auf Perfektion

Aufräumen
reinigen
neu sortieren
& am Ende auch hier klare Strukturen schaffen


Der Abschluss des Prozesses

Dieser Teil war kein schöner
aber ein wichtiger Abschluss

Nicht alles im Cleaning Process fühlt sich gut an
manches kostet Kraft
manches braucht Mut

Aber genau dort entsteht am meisten Erleichterung


Das Video zu Teil 4

👉 Instagram Reel

👉 TikTok Video


Warum ich auch das zeige

Weil Ordnung nicht nur aus ästhetischen Momenten besteht
sondern auch aus denen, die man am liebsten vermeiden würde

Dieser letzte Teil steht genau dafür

Danke an alle, die diese kleine Reihe begleitet haben

Küche neu labeln – Teil 3

 Am 3. September 2025 habe ich den dritten Teil meines Kitchen-Labeling-Prozesses auf TikTok & Instagram geteilt

Es ist gleichzeitig der vorletzte Teil dieser kleinen Reihe

Der Sinn ist derselbe geblieben
keine Perfektion
kein kompletter Umbau
sondern Schritt für Schritt mehr Struktur im Alltag


Weiter statt alles neu

Auch in diesem Video geht es um einen begrenzten Bereich
nicht um die ganze Küche
sondern um das Weiterführen dessen, was bereits begonnen wurde

Labels ergänzen
Ordnung festigen
Abläufe vereinfachen

Ohne Druck
ohne alles auf einmal zu wollen


Warum ich den Prozess aufteile

Weil mir genau so Ordnung gelingt
in Etappen
in machbaren Schritten
angepasst an Zeit, Energie & Alltag

Mit Kindern
mit wechselnder Konzentration
funktionieren kleine Einheiten besser als große Vorhaben


Das Video zu Teil 3

👉 Instagram Reel

👉 TikTok Video


Ein weiterer Baustein

Dieser Teil ist kein Abschluss
sondern ein weiterer Baustein im Gesamtprozess

Nicht spektakulär
aber nachhaltig

Genau so, wie Ordnung für mich funktionieren darf

Küche neu labeln – Teil 2

 Am 2. September habe ich ein neues Video auf TikTok & Instagram gepostet

Darin geht es um einen kleinen, aber wichtigen Schritt
das Neulabeln eines Teils meiner Küche

Kein kompletter Reset
keine perfekte Ordnung
sondern ein gezielter Teilprozess


Warum Labeln für mich Sinn macht

Labels helfen mir, Struktur sichtbar zu machen
sie nehmen Entscheidungen ab
sie sorgen dafür, dass Dinge wieder an ihren Platz finden

Gerade im Alltag mit Kindern
& mit vielen gleichzeitigen Gedanken
machen kleine, klare Strukturen einen großen Unterschied

Dieses Video zeigt keinen fertigen Zustand
sondern den Moment dazwischen


Der Prozess

Ich habe mich bewusst nur auf einen Bereich konzentriert
Schritt für Schritt
ohne alles auf einmal zu wollen

Ein paar Schubladen
ein paar Behälter
ein paar neue Beschriftungen

Mehr nicht

Genau so funktioniert Ordnung für mich am besten


Das Video zum Labeling Process

👉 Instagram Reel

👉 TikTok Video


Warum ich auch solche kleinen Schritte teile

Weil nicht jeder Prozess groß sein muss
Weil Ordnung nicht immer ein kompletter Umbruch ist
Weil kleine Veränderungen langfristig mehr bringen

Dieses Video ist ein weiterer Baustein
nicht mehr
nicht weniger

Küche neu labeln - Teil 1

Ich habe ein neues Video auf TikTok & Instagram gepostet
kein klassischer Fail, sondern einer von der leisen Sorte

Mein neustes Stativ hat seinen Job gemacht
der Fehler lag nicht im Equipment
sondern bei mir

Ich habe beim Filmen mehr als einmal vergessen, auf Aufnehmen oder Pause zu drücken
manchmal lief die Kamera weiter
manchmal gar nicht
und genau das sieht man im Video


Warum ich das teile

Weil genau das Teil meines Prozesses ist
weil Lernen nicht immer glatt läuft
& weil solche Momente dazugehören

Ich übe
ich probiere aus
ich gewöhne mich an Abläufe, die noch nicht automatisch sitzen

Das Video zeigt keinen perfekten Ablauf
sondern einen echten


Nachsicht ausdrücklich erwünscht

Dieses Video ist keine Hochglanzproduktion
sondern ein Lernmoment

Nicht alles war geplant
nicht alles ist ideal
aber alles ist ehrlich

Wenn Du es ansiehst, dann bitte mit genau diesem Blick
als Teil eines Prozesses
nicht als fertiges Ergebnis


Hier findest Du das Video

👉 Instagram Reel

👉 TikTok Video


Manchmal ist Fortschritt genau das
merken, was noch nicht rund läuft
& es trotzdem zu zeigen

Danke für Deine Nachsicht & fürs Dabeibleiben



Dienstag, 13. Januar 2026

Willkommen auf meinem Cleaning-Process-Blog

Schön, dass Du hier bist

Ich bin BlackButterflyHome, Mama von zwei Kindern eines noch U5 & eines Ü5, dieser Blog ist mein persönlicher Raum für Ordnung, Veränderung & echte Prozesse

Cleaning bedeutet für mich nicht Perfektion
Es geht um Entwicklung, um Vorher-Nachher & um das Anfangen, auch dann, wenn es sich schwer anfühlt
Manchmal laut, manchmal leise, aber immer ehrlich


Ein paar ehrliche Worte vorab

Ich lebe mit Depressionen & ADHS
Das definiert mich nicht, erklärt aber manchmal meinen Rhythmus

Ich poste meine Videos nicht nach Plan & nicht aus Pflichtgefühl
sondern dann, wenn ich Lust dazu habe
wenn meine Laune es zulässt
wenn es sich richtig anfühlt

Deshalb kommt mein Content unregelmäßig
nicht, weil mir Konstanz egal ist
sondern weil mir Authentizität wichtiger ist als ein fester Uploadplan


Was „Cleaning Process“ für mich bedeutet

Cleaning ist für mich mehr als Putzen
es ist Struktur finden
Gedanken sortieren, vor allem wenn der Kopf zu voll ist
Chaos sichtbar machen & Schritt für Schritt auflösen

Hier geht es nicht darum, immer produktiv zu sein
sondern ehrlich zu zeigen, wie Prozesse aussehen können
mit Pausen
mit Tiefpunkten
mit Fortschritt in kleinen Schritten


Was Du hier findest

– echte Cleaning Processes
– Motivation ohne Druck
– Videos aus meinem Alltag
– Routinen, die sich meinem Leben anpassen & nicht umgekehrt

Alle meine Videos verlinke ich hier, damit Du alles gesammelt an einem Ort findest


Hier findest Du mich auch

TikTok
👉 https://www.tiktok.com/@homeblackbutterfly

Instagram
👉 https://www.instagram.com/homeblackbutterfly/

Dort teile ich Cleaning Videos, kleine Routinen & Einblicke in meine Prozesse


Wenn Du mir helfen willst ich hab eine Wishlist mit Cleaning Produkten oder anderen Dingen
es steht dort immer was ich "Haben Muss" Dinge die ich "Nicht so wichtig" markiert habe, bitte ich auch dementsprechend dann nicht zu kaufen weil ich keinen Platz hab oder sie momentan nicht brauche

👉 Wishlist Amazon

Das ist absolut freiwillig & kein Muss



Kontakt & Kooperationen

Für Kooperationen, Anfragen oder sonstige Anliegen erreichst Du mich per E-Mail

📩 Kooperationen & Anfragen Kontakt


Warum dieser Blog

Weil nicht jeder Tag gleich funktioniert
Weil Unregelmäßigkeit nichts Schlechtes ist
Weil man nichts posten muss, um sichtbar oder wertvoll zu sein

Wenn Du Dich hier ein Stück wiederfindest, dann bleib gern
Schön, dass Du da bist


Wenn Du möchtest, kann ich Dir daraus auch